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Bahnunfall: Nur Glück verhindert die Katastrophe
Westdeutsche Zeitung (WZ) vom 26. Juli 2007, von Robert Maus

Vermutlich durch eine simple Verwechslung wurde eine Strecke frei gegeben, obwohl dort Arbeiten liefen.
Wuppertal. Es war wohl nur eine simple Verwechslung, aber leicht hätte sie zum Tod von sechs Bauarbeitern führen können.
Gestern Morgen um 2.39 Uhr fuhr eine Lok an der Brücke Fingscheid in Barmen in ein Baugerüst, auf dem sechs Männer während der Nachtstunden arbeiteten.
Einer der Bahnmitarbeiter sah nach Auskunft der Bundespolizei die Lok kommen und so schafften es die anderen, sich mit einem Sprung in die Böschung zu retten. Entgegen erster Informationen wurden die Männer nicht schwer verletzt: Einer brach sich das Sprunggelenk, die anderen erlitten Prellungen.
Das war reines Glück, sagte Norbert Peters, Sprecher der Bundespolizei, gestern zu dem nächtlichen Unfall. Hätten die Arbeiter nicht so schnell reagiert – die Lok hätte sie wohl getötet.
Die Unfallursache ist nach ersten Ermittlungen vermutlich eine simple Verwechslung. Zwei Bahn-Baustellen gab es gestern Nacht auf Wuppertaler Gebiet. Als der zuständige Fahrdienstleiter die Meldung bekam, eine Baustelle könne er wieder frei geben, gab er, so Hans-Gerd Eickmann von der Bundespolizei, vermutlich die falsche frei: menschliches Versagen.
Der Fahrdienstleiter wurde gestern Nachmittag von der Bundespolizei vernommen. Ihm droht nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Bahnverkehrs. Die Bundespolizei wird die Akte an die Wuppertaler Staatsanwalt weiter geben. „Im Regelfall werden solche Verfahren jedoch eingestellt“, sagte Eickmanns. Wie der Mann sich fühlte, ob er geschockt war, war gestern noch unklar.

Erschwert wurden die Bergungsarbeiten dadurch, dass die Gleise teilweise bis zu 15 Meter tiefer lagen als die Straße. Mit einer so genannten Schleifkopftrage, abgeseilt von einer Drehleiter, wurden die Verletzten von den Schienen geholt. Nicht ungefährlich, auch für die Retter; während der ruhigen und professionellen Rettung, so ein Augenzeuge, verhedderte sich einer der Feuerwehrmänner beim Abseilen. Nur kurz kam Hektik auf. Die Arbeiter wurden in Kliniken gebracht.
Spendenaktion für die Partnerstadt Matagalpa in Nicaragua.
Pressemeldung vom 18.06.2000

Versteigerung von Schwebebahnstücken für Matagalpa Am 08. Juni 2000 in der Rathaus-Galerie
Der außerordentliche Erfolg unserer Aktion im vorigen Jahr (Gesamterlös immerhin DM 23.000,00) hat uns ermutigt, zum 100. Geburtstag der Schwebebahn eine neue Veranstaltung für unsere Freunde in Matagalpa zu starten.
Dieses Mal kommen 500 Abschnitte der historischen Fahrschiene der Schwebebahn mit Zertifikat zum Verkauf. Das Profil der Schiene zeigt den typisch asymmetrischen Aufbau, den keine andere Schiene (Straßenbahn, Eisenbahn u.a.) aufweist. Es werden 250 Stück mit der originalen Patina angeboten, die andere Hälfte ist gesandstrahlt und silbermetallic oberflächenbehandelt.
Die fortlaufende Nummerierung ist auf der Schnittseite sichtbar eingeprägt. Das beigefügte Zertifikat bestätigt die Echtheit des Objektes. An der Herstellung waren die Firmen WSW Wuppertaler Stadtwerke AG, FAG OEM und Handel AG (früher Kugelfischer), Frank Kienscherf Sandstrahltechnik, DuPont Performance Coatings (früher Dr. Kurt Herberts) beteiligt. Die Stadt Wuppertal, die Westdeutsche Zeitung, DSM Deutsche Städte Medien, die Rathaus Galerie und Jörg Olbertz, Siebdruckwerkstatt unterstützen die Aktion.

Der gesamte Erlöst kommt der Unterstützung von Grundschulkindern im schulischen Bereich (Schulstipendien), sowie der Studienförderung von Studentinnen und Studenten unserer Partnerstadt Matagalpa/Nicaragua zugute.
EIN STÜCK SCHWEBEBAHN FÜR MATAGALPA
2. Runde am 09.Juni 2000 in der Elberfelder Rathaus Galerie Eine Aktion des Städtepartnerschaftsvereins Wuppertal/ Matagalpa
Verantwortlich:
Städtepartnerschaftsverein Wuppertal/ Matagalpa
Volker Hoffmann
voho@wtal.de
Städtepartnerschaftsverein Wuppertal-Matagalpa